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Pressespiegel
Poröse Knochen - Osteoporose
01.12.10
Dez.10
Mein Doktor _ Ausgabe3/10 – Ein Drittel aller Frauen und ein fünftel aller Männer über 50 leiden an „Knochenschwund“
Osteoporose ist wahrlich eine Volkskrankheit. Laut dem Spezialisten Univ. Prof. Dr. Heinrich Resch leiden in Österreich etwa 600.000 – 700.000 Menschen bereits an Osteoporose oder haben ein hohes Osteoporoserisiko und zirka ein Drittel aller Frauen sind nach dem Wechsel davon betroffen. Etwa zwei Drittel aller Frauen über 80 leiden an Osteoporose. Osteoporose betrifft nicht nur Frauen - auch Männer können daran leiden! Das Verhältnis Frauen zu Männern liegt etwa bei 3:1. Die Osteoporose betrifft überwiegend ältere Menschen. Somit ist Osteoporose auch eine Alterskrankheit, obwohl unter bestimmten Voraussetzungen auch junge Menschen an Osteoporose erkranken können.
Gläserne Knochen
Die Erkrankung ist auf eine Störung im Knochenstoffwechsel zurückzuführen. Dadurch nimmt die Knochenmasse ab, wird porös und verliert an Stabilität. Bei der so genannten primären Osteoporose kann ein Mangel an Kalzium, das die Knochen härtet und festigt, sowie an Vitamin D, welches beim Einbau des Kalziums ins Knochengewebe behilflich ist, die Osteoporose noch verschlimmern. Ein harmloser Sturz oder manchmal nur eine ungeschickte Bewegung kann schon zu Knochenbrüchen führen. In einigen Fällen reicht schon ein unbedachtes Bücken oder ein heftiger Hustenanfall.
Verschiedene Formen
Die primäre Osteoporose vom Typ 1 ist die häufigste Form der Osteoporose. Es sind überwiegend Frauen nach dem Wechsel betroffen. Schuld daran ist der Östrogenmangel, der sich mit dem Wechsel einstellt und das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau stört. „Dadurch kommt es zum Verlust an Knochenmasse und die Knochen werden brüchig“, meint Dr. Resch. Von der primären Osteoporose vom Typ II sind auch Männer betroffen. Diese Form betrifft Männer und Frauen über 70 Jahre. Bei dieser Form sind sowohl die Innenstruktur des Knochens wie auch die massive Knochensubstanz betroffen. Aus diesem Grund kommt es überwiegend zu Röhrenknochen-Brüchen - z.B. Oberschenkel und Unterarmknochen. In diesem Fall fehlt es nicht nur an Östrogen, sondern auch an Kalzium und Vitamin D. Außerdem spielt der Alterungsprozess eine Rolle, ebenso wird Bewegungsmangel als Grund genannt. Die sekundäre Osteoporose betrifft ebenfalls Männer und Frauen gleichermaßen. Schon von der Bezeichnung ist ableitbar, dass diese Form eine Folge ist - und zwar von einer anderen Grundkrankheit (z.B. Schilddrüsen- oder NebennierenrindeÜberfunktion, bestimmte Tumoren, bestimmte Medika-mente, Laktoseintoleranz, übermäßiger Alkohol-, Zigaretten oder Kaffeekonsum, u.a.). (…)
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