Osteoporose Prävention

Stark gegen Knochenbrüche – Osteoporoseprävention

Die Wirkung des Krafttrainings beschränkt sich nicht nur auf die Muskulatur. Es baut auch Knochen neu auf. Ein gesundheitsorientiertes Krafttraining  ist - neben medikamentösen und diätetischen Maßnahmen - das Gegenmittel zu einer Krankheit, unter der jede dritte Frau nach der Menopause leidet: der Osteoporose (Knochenschwund).

Osteoporose ist die häufigste Stoffwechselerkrankung des Knochens, die in jedem Alter auftreten kann, verstärkt aber bei Frauen nach der Menopause. Bei einer altersbedingten Osteoporose sind die Aufbau- und Abbauprozesse des Knochens aus dem Gleichgewicht geraten. Genetische Veranlagung, Ernährung und Sonnenlicht entscheiden über den Grad der Erkrankung. Aber auch ein chronischer Belastungs- mangel ist ursächlich an der Entstehung einer Osteoporose beteiligt. Die Folge: Der Knochen wird brüchig, und das Sturzrisiko steigt.

Bei der Osteoporose nimmt die Knochendichte ab, es kommt leichter zu Knochenbrüchen. In den USA sterben mehr Frauen an den Folgen von Oberschenkelhalsbrüchen als an Brust- und Gebärmutterkrebs zusammen. In unseren Breitengraden werden etwa zwölf Prozent der Menschen mit Knochenschwund diagnostiziert. Etwa bei einem Viertel aller Frauen über 60 Jahren ist die Osteoporose schon derart fortgeschritten, dass sich die Wirbel verformt haben.

Im Durchschnitt erkranken zwar weniger Männer an Osteoporose, aber ihre Zahl nimmt ebenfalls zu. Neben hormonellen Faktoren und Ernährungsgewohnheiten spielt der Mangel an muskulärem Widerstand eine wichtige Rolle bei ihrer Entstehung.

Krafttraining wirkt der Erkrankung entgegen, da es nicht nur die Muskeln und Sehnen entwickelt, sondern genauso die Knochen aufbaut. Das Beispiel der Osteoporose zeigt deutlich, dass es uns nicht primär an Bewegung fehlt, sondern an Widerstand. Studien zufolge hält Ausdauertraining die Osteoporose keineswegs auf.

 

Einzig Krafttraining kann diesen Verfall ins Gegenteil kehren

Kieser Training ist sowohl in der Prävention als auch in der Therapie von Osteoporose erfolgreich: Wenn Sie Ihre Muskelkraft steigern, stimuliert dies einerseits Ihren Knochen, vermehrt Kalk einzulagern. Dadurch wird dieser stabiler. Andererseits verbessern Sie Ihre intramuskuläre Koordination, verkürzen die Muskelreaktionszeit und steigern damit Ihre Sensomotorik. So sinkt das Risiko zu stürzen. Erste Zunahmen im Knochenmineralgehalt kann man nach vier bis sechs Monaten messen, vor allem im Bereich der Lendenwirbel, des Beckens und des Oberschenkelhalses.

 

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Kurz gefasst: Die Osteoporose ist eine Stoffwechselkrankheit der Knochen, die zur fortschreitenden Reduzierung der Knochenmasse und einer Verschlechterung der Knochenbinnenstruktur führt. Beide Prozesse sind maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich Knochenfestigkeit und -elastizität verringern und die Frakturgefahr erhöht wird, so dass osteoporotische Knochen eine stark erhöhte Bruchgefährdung aufweisen. Durch Zug, Druck, Biegung und Torsion kommt es beim Krafttraining zu  einer mechanischen Beanspruchung der Knochen. Diese Beanspruchung bedingt eine erhöhte Aktivität der Osteoblasten die als Knochenzellen durch die Bildung von Kollagen die Knochenfestigkeit bestimmen.

Muskuläre Dysbalancen

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Haltung - eine Frage der Kraft.

Dysbalancen
Icon Topic 5: Wie die Muskeln, so die Knochen (66.0 KB)

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