Stoffwechsel
Krafttraining und Muskelaufbau fördern einen gesunden Stoffwechsel
Die Muskulatur ist unser größtes Stoffwechselorgan.
Damit spielt sie eine zentrale Rolle hinsichtlich des Knochen-, Zucker- und Fettstoffwechsels. So hängen Energie- und Wärmeumsatz sowie der Hormonhaushalt entscheidend vom Zustand Ihrer Muskulatur ab. Störungen des Stoffwechsels entstehen nicht von allein. Neben nicht-beeinflussbaren genetischen Risikofaktoren trägt die individuelle Lebensweise dazu bei, ob wir ein Erkrankungsrisiko entwickeln oder nicht. Krafttraining stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern auch den Stoffwechsel und wirkt damit vorbeugend gegen typische Zivilisationserkrankungen wie Altersdiabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Arteriosklerose.
Krafttraining verbraucht Energie
Bei Kieser Training verbrauchen Sie pro Training etwa zwischen 120 und 200 Kilokalorien (500 bis 840 Kilojoule). Frauen verbrauchen etwas weniger als Männer, jüngere Personen mehr als ältere. Auch nach dem Training bleibt Ihr Energieverbrauch für die Regeneration erhöht. Sofern Sie mit der Aufnahme eines Krafttrainings nicht auch Ihre Energiezufuhr erhöhen, ändert sich allmählich die Körperzusammensetzung: Der Muskelanteil steigt, der Fettanteil sinkt. Deshalb werden Sie nicht unbedingt leichter - denn Muskeln wiegen mehr als Fett - aber schlanker.
Energieverbrauch und Grundumsatz
Krafttraining ist ein geeignetes Mittel, um Muskelmasseverlust sowie reduziertem Energieverbrauch und -bedarf entgegenzuwirken. In Kombination mit zu viel Körperfett kann eine gering entwickelte Muskulatur den Energiestoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen und das Risiko für Altersdiabetes, Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Krafttraining hilft, eine gesunde stoffwechselaktive Muskulatur zu entwickeln und zu erhalten. Bei regelmäßigem Training steigt die Höhe des Energie-Grundumsatzes langfristig an, und die Stoffwechsellage des Organismus wird positiv beeinflusst (Graves & Franklin 2001, Pedersen & Saltin 2006).
Blutdruck
Ein erhöhter Ruheblutdruck gefährdet das Herz durch permanente Überbelastung und schädigt die Wände der Blutgefäße. Auch ein erhöhter Normalblutdruck, die Vorstufe zum Bluthochdruck, ist bereits für die Gefäßwände gefährlich. Krafttraining führt bis zu zwei Tage nach einer Trainingseinheit zu einer Senkung des erhöhten Normalblutdrucks. Regelmäßiges Krafttraining senkt den Blutdruck um ca. 5mm HG. Damit sinkt das Risiko eines Herzinfarktes und Schlaganfalles.
Das Beispiel Zuckerkrankheit (Diabetes Mellitus Typ II)
...zeigt die Wirkung von Kieser Training auf den Stoffwechsel: Durch die Verdauung gelangt eine große Menge von Zuckermolekülen ins Blut. Von dort werden sie mit Hilfe des Bauchspeicheldrüsen-Hormons Insulin in die Muskelzellen transportiert und verbrannt. Nimmt die Sensibilität der Muskelzellen gegenüber dem Insulin ab, muss der Organismus immer mehr Insulin produzieren, um den Regelkreislauf aufrecht zu erhalten. Schließlich erschöpft sich die Leistungsfähigkeit der Bauchspeicheldrüse, die Konzentration des Blutzuckers steigt und Blutgefäße, Nerven und schließlich ganze Organe werden geschädigt. Eine hohe Muskelaktivität unterstützt das Insulin in seiner Wirkung, senkt den Blutzucker und bewahrt so vor den gefürchteten Folgen der Zuckerkrankheit.
Überzeugen Sie sich vom Nutzen, den Kieser Training Ihnen bietet. Kommen und testen Sie sich und uns in einem kostenlosen Einführungstraining.
Kurz gefasst:
Stoffwechselerkrankungen sind oft Folgen eines ungesunden Lebensstils, der sich besonders in den modernen Industriegesellschaften manifestiert hat. Adipositas (Übergewicht), Diabetes Mellitus Typ II, hoher Blutdruck (Hypertonie) und schlechte Cholesterinwerte treten häufig in Wechselwirkung zueinander auf und werden mit dem Begriff metabolisches Syndrom umfasst.

